Die BK ist sich in der Einschätzung einig, dass der Zug ein gutes Mittel ist, Kinder und Jugendliche an die Fragen der Deportation und das menschenverachtende System des Nationalsozialismus heranzuführen. Sie ist den Initiatoren des Zuges für die Ausstellung und die Informationen dankbar. Mit um so größerem Unverständnis nimmt sie zur Kenntnis, dass die DB jeden Kilometer auf der Strecke und jede Minute Standzeit in den Bahnhöfen mit hohen Gebühren in Rechnung stellt. Die DB als Rechtsnachfolgerin der Deutschen Reichsbahn macht nochmals Gewinne und Geschäfte mit der Deportation, dieser Gedanke drängt sich zynisch auf. Die Bezirkskonferenz fordert die Deutsche Bahn auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und dem Zug der Erinnerung die Gebühren zu erlassen. Eine entsprechende Resolution hat die BK auf ihrer Sitzung am 29.2. beschlossen. Dazu: Resolution und Aufforderung an die Deutsche Bahn (DOC-Datei, 32KB, Speichern mit Rechtsklick -> "Ziel speichern unter ...") Begleitschreiben zur Resolution (PDF-Datei, 305KB, Speichern mit Rechtsklick -> "Ziel speichern unter ...") (VCPNEWS080305)
Positive Bilanz nach einer Woche Arbeitsschwerpunkt für das Jahr 2008 Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, Bezirk Hannover, hat sich als einer von sehr wenigen Jugendverbänden an der Vorbereitung und Durchführung des Besuches des Zuges der Erinnerung in Hannover beteiligt und zieht eine positive Bilanz. Etliche Gruppen des VCP aus verschiedenen Altersstufen haben den Zug besucht und werden an dem Thema weiterarbeiten. Geplant sind Gespräche mit Zeitzeugen und Sichtung von Materialien in Archiven. Das Stadtarchiv in Hannover und das Hauptstaatsarchiv haben ihre Unterstützung bereits zugesagt. Die Bezirkskonferenz des Pfadfinderverbandes hat das Thema "Aufarbeitung der Geschichte" zu einem Schwerpunkt der Arbeit des Jahres 2008 gemacht. Die Aktivitäten der Gruppen und Projekte sollen in eine Veranstaltung aus Anlass der 70. Wiederkehr des Termins der Reichspogromnacht am 9-11-2008 münden. Der Zug der Erinnerung hat Hannover am 12.01.2008 verlassen. Die Resonanz war überwältigend, es kann davon ausgegangen werden, dass 2.0000 bis 3.000 Besucher und Besucherinnen pro Tag die Ausstellung über die Deportationen von Kindern und Jugendlichen und die Rolle der Reichsbahn dabei gesehen haben. Die Hälfte der Besucher waren Jugendliche. Schon jetzt aber kann gesagt werden, dass bei vielen Besucherinnen und Besuchern die Bestürzung darüber vorherrschte, dass die Deutsche Bahn nicht bereit war und ist, den Zug der Erinnerung zu unterstützen und im Gegenteil noch kräftig kassiert. Berichte dazu gibt es Bericht von http://www.wdr.de HIER Bericht aus SCOUTING HIER (PDF-Datei: Download mit Rechtsklick -> "Ziel speichern unter...") Zeitungsartikel aus dem Wochenblatt vom 30. Januar 2008 HIER Zeitungsartikel aus dem Wochenspiegel vom 16. Januar 2008 HIER Bilder siehe hier (VCPNews080111)
Die DB weigert sich bis heute, ihre Bahnhöfe für eine entsprechende Ausstellung zu öffnen. Jetzt haben sich deutsche Bürgerinitiativen zusammen getan, um einen Zug (der Erinnerung) zu finanzieren, der zum Jahreswechsel 2007/2008 viele deutsche Städte anlaufen wird, um über die Deportationen zu informieren. In Hannover wird er in der Woche vom 7.- 10. Januar 2008 sein. Im Vorlauf werden auf den entsprechenden Internetseiten Informationen und Listen verschleppter Kinder veröffentlicht (www.zug-der-erinnerung.eu) Jugendverbände, Kirchen, Gewerkschaften, die bürgerliche Zivilgesellschaft sind eingeladen, nach Spuren dieser Kinder zu suchen. Die BK des VCP Hannover ruft ihre Gruppen auf, den Zug zu besuchen und |