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Um einen besseren Überblick zu ermöglichen, geht es hier zu unserem NEWSARCHIV. Hier gibt es nochmal alle News zum ZUG DER ERINNERUNG 2008 Geocaching-Seminar vom 11.-13.6.10 in Hildesheim-Marienrode VCP und evangelische Jugend des Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt entdeckt High–Tech–Schatzsuche für die Jugendarbeit
Ziel dieser Methode ist es, Behälter, deren Lage und Position man über entsprechende Angaben im Internet bekommen hat, zu finden und auf dem Weg dahin mehr oder weniger knifflige Aufgaben zu lösen. Das Seminar mit hohem Erlebniswert setzte jeweils an den sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen der Teilnehmenden an. So gab es für die Anfänger eine Einführung in die Methode und die Dokumentation im Internet. Schon am ersten Abend konnten die Neulinge ihren ersten eigenen Cache heben und ihn im Netz loggen. Die Schwierigkeit steigerte sich von Schritt zu Schritt, so dass am Sonntag schon ein komplizierter Multi-Stadtcache, das ist eine Kette von Aufgaben und kleineren Schätzen, bearbeitet wurde. Dieser war von den erfahreneren TeilnehmerInnen entwickelt und gelegt worden. An dieser Stelle verzahnten sich die unterschiedlichen Ebenen und Anforderungen des Seminars. Der Cache ist jetzt auch für die gesamte Community zugänglich und heißt "Mühlen und mehr ...." (GC2A4RM) und führt in die Mühlenlandschaft des nördlichen Landkreises Hildesheim ein. In den beiden Seminarnächten wurden äußerst ausgefallene Nachtcaches in der Umgebung HIildesheims gehoben. Diesen nähert man sich durch Hinweise und Orientierungspunkte, die nur nachts zu sehen sind. Bis dahin hatten die Gruppen beim Lösen von Aufgaben sehr spannende Erfahrungen in der Zusammenarbeit gemacht. Das Seminar endete nach einem weiteren Cache in den Räumen der Martin-Luther Kirchengemeinde . Dort wurden in einer Abschlussreflektion auch ethische Fragen besprochen: Bedeutet Cachen nicht allzu oft auch eine Störung und Zerstörung der Natur? Wie wird mit geschützten Denkmälern in der Natur und in Städten umgegangen? Hier musste festgestellt werden, dass die Methode oft eine derartig große Eigendynamik entwickelt, dass die Fragen des Naturschutzes und der Ökologie in den Hintergrund treten. Hieran soll gerade im PfadfinderInnenverband weitergearbeitet werden. Die Seminarreihe wird mit der Frage fortgesetzt, wie sich diese Methode in historischen Erkundungen z.B. der Stadtgeschichte einsetzen lässt. Alle TeilnehmerInnen waren sich einig, dass das Geocachen eine gut in der Jugendarbeit einzusetzende Methode ist. Bilder gibt es HIER. VCPNEWS100616
In der Eröffnung schlüpften die Stämme und Gruppierungen in die Rolle von Ethnien und Kulturen und stellten diese den TeilnehmerInnen im Alter zwischen 8 und 30 Jahren vor. So fanden sich zum Beispel kleine Chinesinnen, Briten und Türken zusammen. Aber auch die reale Zusammensetzung des Lagers spiegelte das Thema Integration, von ihren Wurzeln her waren Kinder aus Ghana, der Türkei, dem Iran, Polen, Afghanistan, Bosnien, Serbien, der Ukraine, Finnland, Russland und anderen auf dem Lager und haben als Pfadfindergemeinschaft für vier Tage zusammen gelebt. Der Gottesdienst wurde für alle Religionen gehalten und schloss christliche und muslimische Kinder und Jugendliche mit ein. Die TeinehmerInnen hörten und bearbeiteten die Geschichte der "Regenbogenkinder", die ganz erstaunt sind, als sie feststellen, dass es in der Welt nicht nur die eine -eigene– Farbe gibt. In Workshops und Geländespielen wurden die kulturellen Unterschiede erlebt, am Sonntagmorgen gab es einen "Eine–Welt–Brunch" der offenen Töpfe, alle waren zu allen eingeladen und konnten die Länder anhand der kulinarischen Spezialitäten kennen lernen. Im Geländespiel wurden Mythen und Legenden der Völker spielerisch erfahren. In der den Altersstufen angemessener Weise wurde allen deutlich, wie sehr alle Menschen auf der Erde voneinander abhängig sind und wie wichtig es ist, miteinander klar zu kommen. Dies haben wir im alltäglichen Lagerleben erproben können. Am Ende wurde feierlich festgestellt, dass es keine großen Konflikte gegeben hat, dass alle Dienste erledigt worden sind und dass die selbst aufgestellten Regeln geholfen haben, das Zusammenleben zu erleichtern. Aber auch die nächtlichen Singerunden in den Jurten brachten eine Menge Spaß und Zusammenhalt. So gingen die Gedanken beim Abschlussfest zu der Frage, wie es eigentlich wäre, wenn die Welt ein Pfingstlager wäre ..... Möglich geworden ist dieser Erfolg durch die große Anstrengung und Arbeit vieler Beteiligter, allein in die Vorbereitung flossen über 2.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit ein. Dafür sei allen ein großer Dank gesagt. Das Pfingstlager 2010 ist jetzt Vergangenheit, viele Erinnerungen werden bleiben, die Kinder und Jugendlichen sind zusammen ein Stück weiter gekommen und freuen sich jetzt auf die Gruppenstunden und die Fahrt– und Lagersaison. Höhepunkt wird das Bundeslager mit 5.000 TN in den Sommerferien sein. Zeitungsartikel, NDZ, 20.05.2010 Zeitungsartikel, Hallo Sonntag, 23.05.2010 Zeitungsartikel, NDZ, 25.05.2010 Bilder gibt es HIER. VCPNEWS100526
Am Freitag, den 23.4., versammelten sich 17 MitarbeiterInnen des Jukimob, von M.A.J.A., aus dem Kinder- und Jugendtreff Kiefernpfad und arbeiteten zu der Fragestellung, in welcher Verbindung die sozialpädagogischen Einrichtungen zu den Wurzeln und dem Profil pfadfinderischer Pädagogik stehen. Zunächst ging die Gruppe, die zum großen Teil vor ihrer Zeit beim VCP noch nichts mit „Pfadfinden“ zu tun hatte, von Klischees aus, die ihr im Freundes- und Bekanntenkreis begegneten. Diese wurden konfrontiert mit einer Sichtung ausgewählter Ausgaben der ANP seit 1972. Dabei wurde mit Erstaunen vermerkt, wie politisch der Verband in seiner Gründungsphase und den Jahrzehnten danach war. In den letzten Jahren habe sich die Verbandszeitschrift eher zu einem Familien- und Jugendmagazin entwickelt. Die Hypothesen zur VCP- Geschichte wurde dann an Hand der Bilderchronik des VCP Hannover-Süd überprüft. Alles zusammen wurde dann mit den Erfahrungen in der eigenen Einrichtung und pädagogischen Grundaussagen zur pfadfinderischen Pädagogik verglichen. Es ergaben sich verblüffende Erkenntnisse. Im Anschluss stellten sich die Einrichtungen gegenseitig mit handlungsorientierten Methoden vor (vgl. Fotos). Am Ende schien es so, als seien derartige Veranstaltungen hilfreich zum Finden eines eigenen pädagogischen Selbstverständnisses. Fotos gibt es HIER. VCPNEWS100506
Der VCP war mit dem Jukimob, dem aufblasbaren Kletterberg und verschiedenen Großspielen vertreten. Eine besondere Anziehung übten sowohl für Kinder als auch deren (meistens) Väter die Kapla Steine des Jukimob aus, die zu fantasievollsten Bauten anregten. Alle Angebote des VCP wurden von allen hauptamtl. Mitarbeitern und Betreuerinnen aus den Einrichtungen betreut. Am Rande ergaben sich wesentliche Informationsgespräche mit Eltern, die sich für die Arbeit Christlicher PfadfinderInnen interessierten. Der VCP hat einen wichtigen Beitrag zu einem bunten und demokratischen Hannover geleistet. Fotos gibt es HIER. VCPNEWS100505 Schreiben an Innenminister Schünemann.
Die UN Kinderrechtskonvention ist vor 20 Jahren beschlossen worden, die BRD hat sie 2 Jahre später ratifiziert (1992). Sie tat dies mit einem Vorbehalt, der sich auf die Kinder von Flüchtlingen und Flüchtlingskinder bezog. Diese werden mindestens ab dem 16. Lebensjahr als erwachsene Flüchtlinge behandelt und nicht als Kinder/Jugendliche. Dies schränkt ihre Rechte eines geschützten Aufwachsens, wie es die Kinderrechtskonvention fordert, ein. Nähere Informationen finden sich in dem Brief VCPNEWS100430 Buntes Fest für Kinder und Erwachsene
Ziemlich genau um 14.00 Uhr klarte der Himmel auf und ermöglichte eine Feier im Freien. So wurde die große Terrasse zu einer Bühne, von der aus der 2. Vorsitzende des VCP Hannover, Wilfried Duckstein, die ca. 100 Gäste begrüßen konnte. An der Spitze stand eine Delegation des Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide mit dem Bezirksbürgermeister Hans Battefeld und dem stellvertretenden Bürgermeister Harry Grunenberg. Die Stadtverwaltung war durch den Jugendbildungskoordinator Martin Eberhardt und die Stadtbezirkskoordinatorin Martina Raab vertreten, der Stadtjugendring Hannover e.V. durch seinen stellvertreten Vorsitzenden Detlef Spata. Wilfried Duckstein richtete die besten Grüße vom 1. Vorsitzenden des VCP Hannover e.V., Lothar Wolff, und von Frau Bürgermeisterin Ingrid Lange, die leider verhindert waren, aus. Herr Battefeld, Martin Eberhardt und Detlef Spata dankten dem VCP für die erfolgreiche Arbeit, die sicherlich einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der sozialen Situation im Stadtteil geleistet hat. Superintendent i.R. Jobst Besser, ehemaliger Bundesvorsitzender der Christl. Pfadfinder Deutschlands (CPD als Vorgängerbund) hielt eine kurze Andacht über den Psalm 84 „wie liebenswert ist Deine Wohnung ....“ und interpretierte dies für die großen und kleinen Zuhörer so, dass Gott manchmal an den unmöglichsten Stellen ein Zuhause hat, warum nicht auch dort, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam leben und lernen. Danach wurden das Büfett und das große Programm für die Kinder und Jugendlichen eröffnet. Im Freien gab es eine Hüpfburg, Stockbrot und Wettnageln, in allen Räumen des Hauses liefen Aktionen von Kinderschminken bis Dosenwerfen. Hausführungsexperten erklärten die Räumlichkeiten und was man in ihnen machen kann. Die Mütter der Kinder hatten ein großartiges Kaffee- und Kuchenbüfett gespendet. Unter der Leitung der Mitarbeiterin Janina Palluch, Erzieherin in der Einrichtung, wurden dann eine eingeübte Tanzdarbietung, eine Modenschau und ein Lied vorgestellt. Das Publikum ließ sich von der Natürlichkeit und der Gestaltung der Vorführung gefangen nehmen und war begeistert. Währenddessen wurden alle anderen Angebote von den Kindern des DGB-Jugendtreffs, der Tagesgruppe und der Kindertagesstätte Schlehenbusch ausprobiert, an vielen Stationen war bei herrlichem Licht großes Gedränge. Die 4 Stunden vergingen sehr schnell. Alle sprachen von einem gelungenen Fest und einem Wiedersehen 2014 – 30 Jahre VCP im Kiefernpfad. Den Liedtext des VCP-Liedes findet ihr HIER. Fotos gibt es HIER. VCPNEWS100418 Beeindruckende Feier im Anschluss
Der Künstler Demnig verlegte den Stein um 9.40 Uhr vor mehr als 80 Beteiligten, darunter eine Gruppe des VCP Hannover-Süd, die auch zur Geschichte von Sally Grünberg geforscht hatte. Im Anschluss gab es eine Erinnerungsveranstaltung in der benachbarten St. Michael Kirche. Hier führte der Historiker Peter Schulze in die Lebensgeschichten ein, danach sang der VCP mit den Anwesenden das Lied „die Moorsoldaten“. Eine Vertreterin der Stifterinnen dieser Stolpersteine rief dazu auf, aufmerksam zu sein und genau darauf zu achten, wenn in der Nachbarschaft etwas fehlt oder Ungereimtes vorkommt. „Etwas muss gefehlt haben, als Sally Grünberg nicht mehr da war“. Peter Schulze rief dazu auf „Fangen Sie etwas an mit Sally Grünberg“ damit die Geschichte dieses Lebens weitergeht und nicht nur in Erinnerung bleibt sondern auch in eine Zukunft ohne Verfolgung und grausamen Mord abstrahlt. Die Versammlung der Erinnerung am letzten Dienstag und die beiden Stolpersteine vor Joey’s Pizza-Service sind ein Anfang. Zu den Bildern geht's HIER. Und ein Video gibt's auch: VCPNews100325 Mobile Einrichtung des Bezirkes vertritt den VCP Bundesverband bei Overture-Treffen
Das Overture-Netzwerk ist ein relativ freier Zusammenschluss von Projekten und VertreterInnen europäischer Verbände, die sich über die Möglichkeit austauschen, Pfadfinden für neue Zielgruppen zu öffnen. Der Bezirk ist mit dem Jukimob seit ca. 3 Jahren dabei und hat schon Treffen in Mailand, Antwerpen, Oslo besucht. Dabei ist sehr schnell deutlich geworden, dass der Bezirk Hannover verschiedene Impulse in das Netzwerk einbringen konnte, was sich in verschiedenen Veröffentlichungen (z.B. in einer flämischen „Scouts + Guidszeitung“) und auf der best-practice Seite von Overture im Internet niederschlug. Dort wird das Projekt durchaus als ideengebend eingeschätzt. Dies betraf nicht nur das Jukimob sondern auch die anderen Einrichtungen. Der VCP insgesamt konnte sich in dieser Zeit gut profilieren. In den letzten Treffen wurde von den internationalen Partnern wiederholt der Wunsch geäußert, das Fahrzeug doch einmal mitzubringen. Nun bot sich diese Möglichkeit, da Luxemburg auch für den alten MB Kurzhauber, Baujahr 1981, erreichbar schien. Sebastian Dymala fuhr den Wagen in 6,5 Stunden nach Luxemburg (500 km) und stellte die erfolgreiche Arbeit des Projektes vor. Die VertreterInnen der Pfadfinderverbände aus Belgien, Frankreich, Schweden, Estland, Großbritannien, Dänemark u.v.a. waren begeistert. Israel und Georgien überlegen, wie sie selbst so eine Einrichtung schaffen können. Der VCP Hannover sieht dies mit einem lachenden und weinenden Auge. Er freut sich über das Lob und die Außenwirkung und sieht sich aber auf der anderen Seite in der VCP Landschaft singulär. Die Möglichkeiten, in den VCP hineinzuwirken, könnte für die hannoverschen Einrichtungen durchaus noch ausgebaut werden. Ein nächster Schritt ist die Veröffentlichung einer englischen Ausgabe der Konzepte, die von der Bundesebene für den Sommer 2010 zugesagt ist. Alle Vorarbeiten durch den VCP Bezirk sind erledigt worden. ![]() VCPNEWS 100323B Seminar mit dem VCP Land und dem Kirchenkreisjugenddienst Hildesheim 11.- 13.6.2010
Über das Internet werden Aufgaben gestellt oder Hinweise auf Informationen mitgeteilt, die in Koordinaten münden. Am Ort dieser Koordinaten befinden sich mehr oder weniger geschickt versteckte Dosen, die auf jeden Fall ein Logbuch enthalten, oft aber auch kleinere Geschenke oder Rätsel für weitere Dosen und Verstecke. Oft sind diese Caches an Orten von historischem oder kulturellem Interesse versteckt. Cache-Ketten, sogenannte Multis, stellen oft eine Verbindung zu Informationen mit Bildungscharakter her. Die jeweiligen Finder loggen ihren Cache-Namen im Logbuch und im Internet ein, wo jeder Cache – und jeder Cacher – einen eigenen Pfad hat. Das Finden ist das eine – die hohe Schule des Cachens legt eigene Caches und Aufgaben aus. Das Seminar wendet sich an Cacher und Cacherinnen unterschiedlichsten Niveaus. AnfängerInnen können genauso mitmachen wie erfahrene Cacher, die eigene Caches auslegen wollen. Die unterschiedlichen Niveaus werden aufeinander bezogen und miteinander verfugt. Eventuell soll am Ende auch die Frage behandelt werden, wie wir diese Methode auf den verschiedenen Ebenen in der VCP-Arbeit einsetzen können. Das Seminar findet in der Region Hildesheim, eine der attraktivsten Cacher-Regionen statt, Standquartier ist die Marienroder Mühle, eine ehemalige Windmühle, die zum Jugendheim ausgebaut worden ist. Von dieser werden verschiedene Exkursionen unterschiedlichen Schwierigkeitsgrads ausgehen, die Anforderungen werden sich im Laufe des Wochenendes steigern. Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit dem VCP Land Niedersachsen und dem Kirchenkreisjugenddienst Hildesheim statt. Die Anmelde-Hotline ist ab jetzt geschaltet. VCPNEWS100319 Christlicher Pfadfinder leitet Zusammenschluss hannoverscher Jugendorganisation. Aufruf zur Kooperation an alle Partner.
Die Vertreterinnen und Vertreter von 26 Organisationen wählten ihn schon im 1. Wahlgang. Zuvor hatte sich der Gewählte in einer kurzen Erklärung zu seinen Wurzeln in der evangelischen Jugendverbandsarbeit bekannt und die Kompetenzen der Jugendverbände betont. Die Fähigkeit, Kinder und Jugendliche in besonderer Weise in ihrer Persönlichkeit und ihrer sozialen Kompetenz zu fördern, ist im deutschen Bildungssystem einzigartig und muss gegenüber den ungeheuren Herausforderungen zum Beispiel durch Ganztagsschulen oder dem Wandel in Ansatz gebracht werden. An keiner Stelle ihrer Biografie lernen Kinder und Jugendliche so viel wie in den non-formalen und informellen Bildungsanlässen der von Jugendverbänden gestalteten Angebote. Der Vertreter des VCP arbeitet in einem Team mit Katrin Wolter (Ev. Jugend), Nina Breitenbach (DGB-Jugend) und Detlef Spata (D.J.i.E.). Er ist der einzige Vorsitzende eines Großstadtjugendringes mit VCP-Hintergrund. Neben Seelze wird jetzt der 2. Jugendring in der Region Hannover von einem Christl. Pfadfinder geleitet. VCPNEWS100316b
Am Dienstag, den 23. März 2010, werden im Stadtteil Wülfel durch den Künstler Gunter Demnig zwei Stolpersteine für Sally Grünberg und seine Schwester Else Wertheim verlegt. Die Veranstaltung, bei der auch die Bezirksbürgermeisterin Frau Ranke–Heck, sowie die Stifterinnen und ihre Angehörigen anwesend sein werden, besteht aus zwei Teilen. Gegen 9.30 Uhr wird die eigentliche Verlegung der Stolpersteine vor der letzten freiwillig bezogenen Wohnung von Sally Grünberg und Else Wertheim (Hildesheimer Straße Nr. 377 (jetzt Joey´s Pizza-Bringdienst)) stattfinden. Im Anschluss daran wird es in der benachbarten St. Michael Kirche, Hildesheimer Straße 365, eine Nachbetrachtung der Veranstaltung und eine Erinnerung an Sally Grünberg und seine Schwester geben. Hier sind auch Pfadfinderinnen und Pfadfinder des VCP aus dem Stamm VCP Hannover–Süd beteiligt, die zur Biographie von Grünberg geforscht und in der Verbandszeitung ANP zu Spenden für die Stolpersteine aufgerufen haben. Folgender Ablauf ist geplant: Interessierte Bürgerinnen und Bürger und Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen. VCPNEWS100316
Es soll vom 21.- 25.5.10 in Springe direkt am Waldrand des Deisters stattfinden. Zwischen 200- 300 Kinder und Jugendliche von 8- 18 Jahren werden aus den Gruppierungen und Einrichtungen des VCP erwartet. Am 11.3. hat es ein zweites Treffen aller bisher beteiligten Stämme und Gruppierungen gegeben. In spielerischer und altersgemäßer Form werden sich die Teinehmerinnen und Teilnehmer thematisch mit den Fragen des interkulturellen Zusammenlebens beschäftigen. Das Motto des Lagers ist:
Aber auch der Alltag eines Lagers, das Zusammenleben, Singen, Feiern, Wandern, Spielen ist für den Spaß (und die Bildung) wichtig. In diesen Tagen läuft die Vorbereitung in Kleingruppen an, auf jeden Fall wird es auf dem Zeltlager einen Gottesdienst und weitere Großveranstaltungen geben. Das Lager wird Samstag früh eröffnet, am Pfingstsonntag früh wird es einen internationalen Brunch der "offenen Töpfe" geben, Montag früh ein großes Geländespiel, Montag abend den gemeinsamen Abschluss. Die Veranstalter laden auch andere Gruppen aus Hannover und Umgebung zu dem Lager ein und würden sich über eine Teilnahme freuen. Der Bezirk Hannover umfasst fast alle Gruppen von Pfadfinderinnen und Pfadfindern, die im Bereich der Region (und Stadt) Hannover arbeiten. Das Wappen sehen könnt ihr HIER. VCPNEWS100315 Pfadfinderinnen und Pfadfinder engagieren sich für interkulturellen Austausch
Im großen Raum des Erdgeschosses bietet sich ein buntes Bild. Auf Einladung des VCP sitzen Frauen verschiedener Nationalität zusammen, trinken Kaffee und unterhalten sich über Alltagsthemen, die sie betreffen. Es geht nicht nur um die Kinder, die in der Einrichtung des VCP betreut werden. In Gesprächen und kleinen gestalteten Lerneinheiten können die Frauen ihr Sprachverständnis erweitern. Eine wichtige Rolle spielt auch die entspannte und humorvolle Atmosphäre, in der "Deutsch im Alltag" gelernt wird. In gegenseitiger Beratung geht es auch um Themen, die Frauen in besonderer Weise interessieren, zum Beispiel Arztbesuche. Es ist noch Platz im Café, weitere Frauen sind herzlich willkommen. Der VCP erweitert damit seine Aktivitäten im Bereich der interkulturellen Kontakte. Manche Fragen, die in der Arbeit mit Kindern entstehen, lassen sich besser mit den Müttern besprechen und lösen.So können zum Beispiel Ängste abgebaut werden, die dazu führen, dass türkische Mädchen nicht mit auf Freizeiten fahren dürfen. Das kostenlose Müttercafé findet jeden jeden Montag von 10.00- 12.00 statt, als Gesprächspartnerinnen stehen die Mitarbeiterinnen des VCP im Kinder– und Jugendtreff zur Verfügung. Aber es gibt noch eine weitere Neuerung in der Einrichtung. Jeweils wechselnd für Mädchen und Jungen gibt es im Rahmen des Projektes "ein Haus für eine Welt" offene und kostenlose Angebote zur Freizeitgestaltung. Jeweils von 15.00- 17.00 am Montag können Mädchen oder Jungen zusammen spielen, basteln oder bauen. Sie werden von MitarbeiterInnen des VCP betreut. Die konkreten Angebote richten sich nach den Interessen der Kinder. Die Angebote für Jungen finden am 1. und 3. Montag, die für Mädchen am 2. und 4. Montag regelmäßig statt. Das gesamte Projekt wird durch den Lokalen Integrationsplan der Landeshauptstadt Hannover unterstützt. VCPNews1003110
In allen Ferien wird es bezirkszentrale Maßnahmen geben, dies sind zum einen Lager und Freizeiten, zum anderen Schulungsmaßnahmen. So wird in den Osterferien wieder ein Schulungszyklus mit dem Juleica Kurs beendet werden, in den Herbstferien wird ein neuer Zyklus mit dem Kurs „Deine Gruppe und Du“ beginnen. Diese Kurse werden in diesem Jahr interkulturell geprägt sein. Höhepunkte werden das Pfingstlager des Bezirkes sein, dass in diesem Jahr in Springe stattfinden wird und ein geo-caching Seminar in Hildesheim (11.6 –13.6.2010). Die Einrichtungen werden in den Sommerferien wohnortnahe Ferienmaßnahmen in Körtingsdorf und Kleefeld durchführen. Im Herbst wird der VCP mit den Planungen zum Friedenslicht 2010 beginnen, das auch in 2010 wieder am 3. Advent verteilt werden soll. Den Abschluss des VCP Jahres wird wieder eine Waldweihnacht am Freitag vor Heilig Abend bilden. Weitere Informationen gibt es in der Bezirkszentrale und im angehängten Kalender (Excel-Datei). VCPNEWS091228
Dies ist die Wiedereintrittsstelle, die Jugendkirche Tabor, der evangelische Stadtjugenddienst, das Haus kirchlicher Dienste und seit Donnerstag auch das Landeskirchenamt der ev. luth. Landeskirche Hannovers. Dort nahm Frau Oberlandeskirchenrätin Gaefgen-Track das Licht stellvertretend für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und die gesamte Landeskirche entgegen. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verlasen vor ca. 20 Mitarbeitenden eine Geschichte, die symbolisch den Streit der Tiere, was die Hauptsache an Weihnachten sei, darstellte. Die Geschichte, geschrieben vom ehemaligen Hausherrn, dem Landesbischof Horst Hirschler, mündet in der nachdenklichen Frage des Esels, ob denn die Menschen wüssten, dass das Kind die Hauptsache an Weihnachten sei. Das eigentliche Geschehen ist von soviel Konsum und Kommerz überlagert, dass man sich da nicht sicher sein könne. Frau Gaefgen–Track erzählte die Geschichte vom Engel, der nicht singen wollte, weil zwischen der Friedensverheißung und dem Handeln der Menschen noch so viel Gewalt, Waffen und Kriege sind. Er bekommt dann die Aufgabe, den Gedanken für einen Frieden in den Herzen der Menschen zu wecken und zu erhalten. Beide Geschichten trafen sich am Ende in der Einsicht, dass es nicht einfach, ist den Frieden zu erhalten und dass dies der Aktivität und des Gebetes bedarf. Als solle dies noch einmal bestätigt werden, erlosch das Licht in diesem Moment und musste neu aus der Zentrale der Pfadfinder geholt werden. Das Friedenslicht brennt jetzt in der politischen und kirchlichen Leitung der Stadt. Daneben ist es vielen Gemeinden angekommen, es brennt auf dem Kronsberg, in Mittelfeld, im Norden der Stadt, in Linden und auch in der Region. So kann das Licht der Pfadfinder bis Weihnachten in der Friedenskirche in Arnum von jedermann abgeholt werden. Bis Weihnachten werden wir das Licht noch in der ganzen Stadt verteilen (Kirchengemeinden, Schulen, Krankenhäuser, Wohnungen ... ). Mehr und mehr Menschen, so ist in diesem Jahr in besonderer Weise zu beobachten, holen sich das Licht aber auch selbst aus den Bewahrorten ab. Für das nächste Jahr haben sich schon weitere Institutionen als Bewahrorte beworben. VCPNEWS091220 Oberbürgermeister Weil hat das Licht für die Stadt entgegen genommen
Wilfried Duckstein bezog sich in einer kurzen Rede auf ein Treffen der Mayors for peace im November, die sich für eine Welt zumindest ohne Atomwaffen einsetzen. Er betonte die besondere Verantwortung Hannovers für den Frieden und bezog sich dabei auf die Partnerstadt Hiroshima. An der Geschichte und den Leiden dieser Partnerstadt Hannovers werde sehr gut deutlich, wie wichtig der Erhalt des Friedens sei. Der Oberbürgermeister entgegnete, dass er auch stolz darauf sei, Vizepräsident dieser Vereinigung zu sein, die einmal mit 5 Gründungsmitgliedern, darunter Hannover, begonnen habe. Jetzt seien es dreitausend Städte und man hoffe auf 5000 Mitglieder im nächsten Jahr. Den Pfadfinderinnen und Pfadfindern als ebenfalls weltweite Bewegung für Frieden und Gerechtigkeit fühle er sich verbunden, so Weil weiter. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder verlasen danach eine nachdenkliche Geschichte über die Kerzen an einem Adventskranz. Am Ende wurde deutlich, dass nur dann der Erfolg garantiert ist, wenn alle brennen und ihre Existenz teilen. Man muss bereit sein, etwas zu teilen, wenn man wirklich Frieden möchte. Dies heißt auch, die Mauern im Süden der Wohlstandinsel Europa in Frage zu stellen, die viele Menschen vom Wohlstand und von der Teilhabe ausschließt. Man verabredete sich für das nächste Jahr, in dem das Friedenslicht wieder überreicht werden soll. Pfadfinderinnen und Pfadfinder werden das Licht noch in der ganzen Stadt verteilen (Kirchengemeinden, Schulen, Krankenhäuser, Wohnungen ... ). In den Tagen bis Weihnachten bzw. bis zum 6. Januar kann das Licht von der hannoverschen Bevölkerung an den Bewahrorten (evangelischer Stadtjugendienst, Wiedereintrittstelle, Jugendkirche Tabor) abgeholt werden. VCPNews091215 Bewegende Feier in der Nazarethkirche Oberbürgermeister Weil nimmt das Licht für die Stadt entgegen
Das Licht aus Bethlehem ist noch nicht der Frieden, es ist ein Friedenssymbol, das mit sehr großen Mühen und Anstrengungen von vielen jungen Menschen durch die Welt getragen wird In ganz Deutschland haben gestern 104 Aussendefeiern mit mehreren Zehntausend Teilnehmenden stattgefunden. Überall dort mahnt das Licht auch zu realem Friedenshandeln, das über Symbole weit hinaus gehen wird. Sonntag Abend wurde es mit einer Oldtimerstraßenbahn mit Unterstützung der Üstra an die Kirchengemeinden der Stadt verteilt, in Hainholz wurde es von einer Gruppe kleiner Engel für den lebendigen Adventskalender entgegengenommen, in Linden Nord wurde es sofort in den schon laufenden Gospel–Gottesdienst in der Uhlhorngemeinde gebracht. Am Montag wird es an Oberbürgermeister Weil stellvertretend für alle, die in Hannover politische Verantwortung tragen, übergeben, Donnerstag bekommt es der Präsident des Landeskirchenamtes. Das Friedenslicht aus Bethlehem symbolisiert die Weihnachtsbotschaft und damit die Hoffnung, dass immer mehr Menschen für den Frieden aktiv werden. Fotos gibt es HIER. Zeitungsartikel: HAZ Süd, 10.12.09 Zeitungsartikel: HAZ, 14.12.09 Zeitungsartikel: Bild, 15.12.09 Zeitungsartikel: Neue Presse, 15.12.09 Zeitungsartikel: Wochenblatt, 16.12.09 - Seite 1 Zeitungsartikel: Wochenblatt, 16.12.09 - Seite 2 Text: PE Hildesheim VCPNEWS091213
Die Vorbereitungsgruppe wollte die Jugendlichen anregen, die vorhandenen Originaldokumente zum Sprechen zu bringen. Dies sollte mit Hilfe verschiedener musisch – kultureller Methoden geschehen. Die Namen der Deportierten und die Zeugnisse der unmenschlichen Vorgänge sollten so in der Welt bleiben. Die Jugendlichen konnten sich in verschiedene Gruppen aufteilen. Eine Gruppe erstellte Collagen zum Deportationsweg einzelner hannoverscher Juden, eine zweite baute handwerklich Ausstellungsträger als Informationstafeln zusammen, eine dritte Gruppe übte aktivierende Szenen ein, die im Bahnhof am Rande des Zuges vorgestellt werden sollten. Der Ansatz war also nicht analytisch und sollte die Dokumente im Ganzen wirken lassen und umsetzen. Die Ergebnisse wurden beim Eintreffen am Zug der Erinnerung am 8.11. umgesetzt. Viele Besucher studierten die Aufsteller, die das im Zug Dargestellte auf die Region Hannover bezogen. Dokumente wurden in aktivierender Form an die Passanten verteilt und führten zu – durchaus – gewollter – Irritation und Aufmerksamkeit für den Zug. Die Initiatoren schätzen den erstmals in dieser Form durchgeführten Workshop als Erfolg ein. Die Veranstalrung wurde im Rahmen des Tages der Jugendverbände am Zug durch die Hanns-Lilje–Stiftung unterstützt. Fotos gibt es HIER. VCPNews091110 |