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1. Der Ansatz Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder Bezirk Hannover wird im hannoverschen Stadtteil Davenstedt das Projekt MAJA (mobile aufsuchende Jugendarbeit) für Lückekinder und jüngere Jugendliche erheblich ausweiten. Mit einem Trecker und einem Bauwagen werden in verschiedenen Regionen und Quartieren des Stadtteils an mehreren Nachmittagen pro Woche Kontakte zu Cliquen von Jugendlichen und Kindern aufgebaut. Die Arbeit wird von einem hauptamtlichen Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin getragen. Diese Einrichtung setzt an den Erfahrungen an, die der VCP mit der Zielgruppe im Rahmen des mit der evangelischen Fachhochschule und dem Kirchenkreis Hannover Linden in Kooperation durchgeführten Projekts am Standort Davenstedter Markt gemacht hat. Ein bewährtes Angebot mobiler und aufsuchender Jugendarbeit kann durch eine Beihilfe der Landeshauptstadt Hannover personell stabilisiert und ausgeweitet werden. Dabei arbeitet das Projekt cliquenorientiert, nach dem pädagogischen Prinzip der Raumaneignung und mobil. Zu den herausragenden Zielen im institutionellen Bereich gehört die Gemeinwesenorientierung, die Vernetzung mit anderen Einrichtungen im Stadtteil und die Zusammenarbeit mit den sonstigen Angeboten des Jugendverbandes (Integration in den Jugendverband). 2. Der VCP als Träger von Projekten Der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder ist ein Jugendverband. Er verfolgt eine emanzipatorische Zielsetzung und ist für Kinder und Jugendliche aller Nationalitäten und Glaubensrichtungen offen . Der VCP-Bezirk Hannover besteht aus und bindet ca. 900 Kinder und Jugendliche in seine aktive Arbeit ein. Der VCP Bezirk Hannover arbeitet in den kommunalen Grenzen der Landeshauptstadt Hannover und des Landkreises Hannover. Diese Arbeit geschieht in ca. 100 Kinder- und Jugendgruppen vornehmlich in Anbindung an Kirchengemeinden und in den sogenannten Projekten . Die klassische Gruppenarbeit mit Kindern und Jugendlichen orientiert sich an modernen pädagogischen Erkenntnissen. Der VCP Bezirk Hannover entwickelte neben der klassischen Gruppenarbeit in Kinder– und Jugendgruppen neue innovative Formen der Jugendarbeit, dazu gehören die Erschließung neuer Zielgruppen, die Entwicklung aufsuchender mobiler Angebote, erlebnispädagogische Methoden, geschlechtsspezifische Arbeit . Der Verband hat festgestellt, dass er aus der Logik der Angebote mehr und mehr zu einem freien Träger der Jugendhilfe wird und nicht mehr nur Freizeitarbeit anbieten kann. Bestimmte Angebote im Bereich sozialpädagogisch intensiver Betreuung finden schon als Hilfen zur Erziehung und außerschulischen Betreuung von Schulkindern statt. Er begibt sich damit in den Grenzbereich zur Jugendsozialarbeit. Die Projekte im VCP Bezirk Hannover versuchen die emanzipatorischen Ziele moderner PfadfinderInnenarbeit im jeweiligen Arbeitsfeld auch auf neue Zielgruppen anzuwenden und weiterzuentwickeln . Der VCP Bezirk Hannover hat weitreichende Erfahrungen in folgenden Projekten: Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in einem sozialen Brennpunkt (ehemaliges Unterkunftswohngebiet Kiefernpfad, Projekt Kiefernpfad) Das Projekt Jugend- und Kindermobil (JuKiMob), mobile Arbeit mit Kindern in unterversorgten Stadtteilen, seit Beginn 2000 auch schwerpunktmäßig im Wohngebiet "Auf dem Kronsberg". Das Projekt mobile und aufsuchende Jugendarbeit (MAJA) in Zusammenarbeit mit der ev. Fachhochschule. Das Projekt Likedeeler wird von einem befreundeten Sportverein betrieben und vom VCP Hannover ideell, finanziell und materiell im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung unterstützt. Desweiteren hat der Bezirk ein großes Interesse daran, seine Erfahrungen auch im Bereich kleiner Jugendtreffs einzubringen. Im VCP Bezirk Hannover existiert eine eigene Schulungsarbeit von Gruppenleiter/innen, die von Ehrenamtlichen geleistet und von diesen konzeptionell weiterentwickelt und dokumentiert wird . Die übergreifende Arbeit des VCP-Bezirk Hannover drückt sich weiterhin aus in So nehmen an den alle zwei Jahre stattfindenden Bezirkspfingstlagern bis zu 400 junge Menschen aus der Region teil. Internationale Begegnungen wenden sich an Multiplikatoren und erfahrene GruppenleiterInnen und führten in den letzten Jahren in verschiedenn Länder Europas. Alle Arbeitsbereiche des VCP Bezirks Hannover stehen gleichberechtigt nebeneinander und sollen zueinander in Beziehung gesetzt werden. Ein wichtiges Ziel der Arbeit des Bezirks ist es, die Integration verschiedener Zielgruppen und verschiedener Arbeitsbereiche zu leisten. So ist es dem Bezirk zum Beispiel sehr wichtig, die Zielgruppen aus den Projekten an die anderen Angebote des Jugendverbandes heranzuführen und aus den Projekten heraus auch Gruppen und gruppenähnliche Strukturen, die soziales Lernen in besonderer Weise fördern, zu entwickeln. Die in diesem Abschnitt beschriebene Kompetenz bringt der Verband über seine ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen auch in das neue Arbeitsfeld "MAJA in Davenstedt" ein. 3. Die soziale Situation im Stadtteil 3.1. Allgemeine Daten Das Projekt MAJA wird seine Einsatzorte in verschiedenen Quartieren des Stadtteils Davenstedt finden. Die genauen Standorte sollen mit den Gremien und Koordinierungsrunden im Stadtteil abgesprochen und erarbeitet werden. Von den ca. 10.000 Einwohnern Davenstedts sind ca. 1.000 in dem vom Projekt MAJA als Zielgruppe anvisierten Alter. Mit diesen 10% liegt der prozentuale Anteil von Jugendlichen erheblich über dem Durchschnitt in der Stadt von ca. 6%. 16,5% Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren liegen als Zahl leicht über dem Durchschnitt der Stadt. Davenstedt zeigt sich im statistischen Durchschnitt als durchschnittlicher Stadtteil. Dieses Bild täuscht allerdings bei weiterer Differenzierung. Neben gehobenen und mittleren Wohnquartieren existieren in Davenstedt auch Quartiere hoher Prekarität. Hier sind besonders in den südlichen Lagen folgende demografische Besonderheiten anzutreffen: Die Sozialhilfequote der Deutschen liegt mit 8,2% über dem Durchschnitt, bei den Migranten erreicht sie fast 40%. Der Zuzug ausländischer Bürger ist in den letzten Jahren sehr stark angestiegen. Seit 1993 gibt es auch einen starken Zuwachs von Bürgern der ehemaligen GUS-Staaten (AGIS-Untersuchung). Im Bereich um den Davenstedter Markt leben ca. 25% aller Davenstedter, der Anteil Jugendlicher liegt bei über 12% und übersteigt damit noch einmal die stadthannoverschen und allgemeinen Davenstedter Werte. Es handelt sich, in absoluten Zahlen, um ca. 400 Jugendliche. Dabei übersteigt der Anteil männlicher Jugendlicher den der weiblichen Jugendlichen um 32 in absoluten Zahlen. Der Anteil ausländischer Bewohner beläuft sich in Davenstedt insgesamt auf ca. 9%. Bei Jugendlichen, die für das Projekt MAJA als Zielgruppe in Frage kommen wird, beläuft er sich auf 11%, bezogen auf den Bereich um den Davenstedter Markt sind es schon 17%. Damit liegt deren Anteil erheblich höher als im Davenstedter Durchschnitt und auch höher als im Durchschnitt der Stadt. Bezogen auf die Zielgruppe der sog. "Lückekinder" stellen sich die Zahlen wie folgt dar: Im Einzugsbereich des Projektes MAJA leben 426 Kinder/Jugendliche im Alter von 10-15 Jahren, das sind 6,6%, im städtischen Durchschnitt ist diese Altersgruppe mit unter 5% vertreten. 65 dieser Kinder/Jugendlichen sind ausländischer Herkunft, das sind 10% der ausländischen Bürger und über 15% der Gesamtzahl der Kinder/Jugendlichen in diesem Alter. Auch diese Zahl dürfte im engeren Einzugsbereich noch einmal höher liegen. Zusammenfassend führt die AGIS-Untersuchung aus, hier zitiert nach einem Artikel der hannoverschen Allgemeinen Zeitung: "Schritt für Schritt habe sich der Stadtteil in der Vergangenheit ohne soziale Brüche entwickelt, auch wenn die Entwicklung des Hochhausgebietes am Davenstedter Markt architektonisch einen riesigen Bruch mit dem alten Dorf um die Kirche und mit den Einfamilienhausgebieten bedeutet habe. Erst seit 1989 die Zahl der Zugezogenen ausländischer Herkunft rapide gestiegen sei, habe der Stadtteil ein zunehmendes soziales Problem. Vor allem deshalb, weil die ausländischen Davenstedter über keine eigne Infrastruktur ... verfügen." (HAZ, 27.1.2000) 3.2. Angebote für Kinder und Jugendliche in Davenstedt Neben den Angeboten der Sportvereine gibt es in Davenstedt seit August 1999 in der Straße Im Wegsfeld einen "kleinen Jugendtreff". Dieser spricht auch die ehemalige Zielgruppe des Projektes MAJA auf dem Davenstedter Marktplatz an. In Linden, Limmer und Badenstedt gibt es verschiedene Treffs und Jugendzentren, die insgesamt besser ausgestattet sind. In Badenstedt wird in absehbarer Zeit ein Jugendtreff auf dem ehemaligen Gelände der SC Blau-Weiß Wittekind entstehen. Die Kirchengemeinde in Davenstedt bietet 5 Jugendgruppen. Kinder werden einmal in der Woche vom Spielmobil des Jugendwerkes der AWO erreicht. Bis Ende 1999 hat der VCP Bezirk Hannover mit dem Projekt MAJA Jugendliche aus dem Gebiet um den Davenstedter Markt cliquenorientiert und raumorientiert angesprochen. Diese Arbeit wird jetzt auf andere Quartiere ausgedehnt. Insgesamt muss festgestellt werden, dass trotz aller Bemühungen immer noch eine eklatante Lücke zwischen der großen Anzahl Jugendlicher in Davenstedt und den realen Angeboten klafft. 3.3. Die mögliche Zielgruppe eines erweiterten Angebotes von MAJA Das erweiterte Angebot von MAJA wird sich an eine altersmäßig relativ weit gefasste Gruppe wenden. Dies ist sowohl die Gruppe der sog. Lückekinder im Alter von 10-14 Jahren als auch die altersmäßig anschließende Gruppe von jüngeren Jugendlichen. Lückekinder werden von den Angeboten der Kindertagesstätten nicht mehr erreicht, eine ausreichende Zahl von Hortplätzen steht nicht zur Verfügung und sonstige Angebote (z.B. Spielpark) sind flächendeckend in Hannover nicht vorhanden. Diese Zielgruppe entwickelt spezifische Bedürfnisse der Betreuung im außerschulischen Bereich, auf die MAJA eingehen wird. Die Zielgruppe benötigt einen, relativ im Vergleich zu anderen Altersstufen, festeren Rahmen, der auch die Organisation ihres Alltags einbezieht. Dazu kann z.B. das Angebot einer Mahlzeit, ein verbindlicher Zeitrahmen, Orientierung, Unterstützung bei den Hausaufgaben und die Arbeit in Projekten gehören, sowie Formen niedrigschwelliger Beratung. MAJA wird hier die Aufgabe haben, eine Brücke zu anderen Einrichtungen und Institutionen herzustellen, da alle diese Funktionen in einem Bauwagen nur im Ansatz möglich sein werden (zu den Prinzipien der Arbeit s.u.). MAJA wird Cliquen von Lückekindern aufsuchen und eine qualifizierte Freizeit- und Beratungsarbeit anbieten. Die besondere Qualität der Arbeit von MAJA ergibt sich daraus, dass Cliquen erreicht werden können, die in keinerlei Kontakt zu sozialpädagogischen Angeboten stehen und diese u.U. auch bisher abgelehnt haben. MAJA kann regional und sozial abgelegene Orte im Stadtteil erreichen. Die bisherige Arbeit von MAJA zeigt, dass sich kontinuierliche Kontakte über mehrere Jahre ergeben und das Projekt damit mit jüngeren Jugendlichen zu tun haben wird. Deren Lebenssituation und Bedürfnisse unterscheiden sich von denen der sog. Lückekinder. Für diese Zielgruppe existiert im Quartier neben dem neuerdings eingerichteten kleinen Jugendtreff kein Angebot. Die Bedürfnisse nach Mobilität, Geselligkeit, Musikhören können daneben und dort, wo das stationäre Angebot zu weit entfernt ist, nur im öffentlichen Raum ausgelebt werden. Dies führt zu -meistens auf Kosten der Jugendlichen ausgetragenen- Konflikten. Eine Institution wird sich für diese Zielgruppe darum bemühen, Verbindungen zu den Räumen und Flächen im Stadtteil zu schaffen und diese Räume und Flächen aus der Einrichtung heraus mit den Jugendlichen zu erschließen. Dies betrifft zum Beispiel den Marktplatz oder die Skater-Anlage. Ebenso wird die Einrichtung cliquenorientiert arbeiten, d.h. die Bedürfnisse einer oder mehrerer Cliquen werden bei der Realisierung von Angeboten und Programm im Blick sein. In dieser Form der Arbeit hat das Projekt MAJA weit reichende Erfahrungen. Berücksichtigt werden muss die besondere biografische Situation dieser Altersgruppe. Sie wächst in eine Gesellschaft hinein, die ihr alle Lebensentwürfe als möglich und erreichbar erscheinen lässt. Das persönliche Erleben und die Realität ist genau durch das Gegenteil geprägt. Lebenschancen werden nicht gleich verteilt und sind in hohem Maße risikobelastet. Die persönliche Zukunft erscheint perspektivisch unsicher und gefährdet. Hier setzt Beratung und Begleitung an. In einer situativen und beziehungsorientierten Jugendarbeit werden hier das Alltagsleben der Jugendlichen mit den Bereichen, Schule und Ausbildung, Beziehung, Partnerschaft und Sexualität, Eltern und Familie, Ablösung, Szenen und Cliquen, Freizeit eine besondere Rolle spielen. 3.4. Mögliche Orte und Zielgruppen der Arbeit von MAJA Das Projekt wird in der neuen Konstruktion 2-3 neue Standorte in der Woche erreichen können. Innerhalb dieser Standorte wird der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin Kontakt zu einzelnen Cliquen aufnehmen. Ohne konkreteren Überlegungen in unterschiedlichen Zusammensetzungen vorgreifen zu wollen, wird sich die Auswahl dieser Standorte an der sozialen Situation der Anwohner und der Ausstattung mit sozialer Infrastruktur für Jugendliche orientieren. Hier werden besonders Quartiere mit sozialen Benachteiligungen im Blick sein müssen, wie zum Beispiel der Geveker Kamp oder In der Steinbreite. Die konkrete Auswahl der Standorte soll jedoch in enger Abstimmung mit den Stadtteilkoordinierungsrunden, dem Bezirksrat, den Jugend-Arbeitsgemeinschaften der Parteien und auf Grund eigener Erhebungen und Erkundungen des Trägers erfolgen. Aus diesem Grunde ist unerlässlich, den zukünftigen Mitarbeiter/die zukünftige Mitarbeiterin zunächst in einer Explorations- und Erkundungsphase einzusetzen, um den Bedarf zu eruieren. 4. Prinzipien und Grundüberlegungen der Arbeit von MAJA Das Projekt MAJA des VCP arbeitet insgesamt nach folgenden wesentlichen Prinzipien. Diese bilden den Rahmen, in dem sich dann Ziele, Methoden und Aktivitäten entwickeln. 4.1. Mobiler aufsuchender Ansatz Der mobile aufsuchende Ansatz in der Jugendarbeit reagiert auf Veränderungen in der Lebenssituation und Bedürfnislage von Zielgruppen. Er findet inzwischen in allen Altersgruppen von der Kinder- bis zur Erwachsenen- und Bildungsarbeit Anwendung. Bezogen auf die Zielgruppe erfüllt er zwei Funktionen. Zum Einen ist es möglich, Jugendliche anzusprechen, die sich bisher eher fern gegenüber Institutionen (wie Jugendverbänden z.B.) gehalten haben. Zum Anderen werden Jugendliche nicht mehr nur eingeladen und gebeten, zu kommen, das pädagogische Angebot geht dorthin, wo sich Jugendliche in ihren Gesellungsformen aufhalten, an Bushaltestellen, Bänken, Marktplätzen, Brachflächen etc. Aber ein Projekt wie MAJA findet natürlich noch einen allgemeineren Zugang zu Mobilität. Es berücksichtigt, dass Dinge im Fluss sind, dass soziale Systeme prozessartig handeln und die Dynamik nicht statisch ist. Mobile Projekte folgen diesen Dynamiken, verstehen sich in ihrer Konzeption im Fluss und sind in einem ständigen Wechsel zwischen Aktion und Reflexion. Sie nehmen Herausforderungen und Veränderungen an und reagieren flexibel. Von daher sind auch Konzeptionen und Zielgruppen veränderbar und können "im Laufe der Zeit" an die veränderten Bedingungen angepasst werden. Maja reagiert auf die Mobilität der Zielgruppe und ist gleichzeitig Teil einer mobilen Welt und Gesellschaft. 4.2. Der cliquenorientierte Ansatz Die Cliquenorientierung geht davon aus, dass sich Jugendliche und mehr und mehr auch Kinder als altersgleiche Gruppe definieren. Ihr Blick auf die Welt und auf Erwachsene ist der Blick einer Gruppe/Clique aus der entsprechenden Perspektive. Die Clique leistet wesentliche Sozialisationsaufgaben, die von anderen Instanzen nicht mehr geleistet werden können. Komplexer werdende Rollen werden in diesem System gelernt. Dem Handeln dieser Jugendlichen wird man nur gerecht, wenn man es als Handeln einer Einheit von mehreren begreift und einzelne Jugendliche nicht von der Clique isoliert. Die Einrichtung und ihre Mitarbeiter werden sich also auf die Art und Weise, wie die Jugendlichen Zeit und Räume nutzen, beziehen. Auch Aktivitäten und Projekte werden sich aus dieser Sicht ergeben. Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter wird den Jugendlichen akzeptierend gegenübertreten und nach Außen hin parteilich für die Interessen der Jugendlichen eintreten. Nach dem neuen Konzept wird MAJA an mehreren Tagen in der Woche verschiedene Cliquen ansprechen. Damit ist zu erwarten, dass zwischen diesen Cliquen Interessenskollisionen bezüglich des Bauwagens (= des beanspruchten Raumes) auftreten. Die MitarbeiterInnen sind dann auch in der Rolle von ModeratorInnen, die das Zusammenleben mit und zwischen verschiedenen Cliquen aushandeln . 4.3 Raumaneignung/Reterritorialisierung Das Prinzip der Raumorientierung lässt sich, bezogen auf das Projekt, auf 2 Ebenen entwickeln: Die Wiederaneignung funktionalisierter Räume Jugendliche finden in ihrer näheren Umgebung nur Räume und Territorien vor, die in ihrer Funktion bestimmt und damit eingeschränkt sind (Wohnen, Einkaufen, Verkehr). Gestaltbare offene Räume, die nicht durch Verbote eingeschränkt sind, werden gerade in Neubauvierteln immer weniger. Kinder und Jugendliche haben immer weniger Möglichkeiten, ihre eigene Gestaltungsfähigkeit und damit ihre Kreativität und ihr Selbstvertrauen zu erproben. Sie sind eingeschränkt. Gleichwohl entwickeln gerade Kinder immer wieder große Fantasie beim Umdeuten von Räumen, zum Beispiel Spielplätzen oder reinen Funktionsräumen in Neubauvierteln. Der Bauwagen als Raumangebot Auch der Bauwagen kann ein Raum sein und werden, den sich die Jugendlichen aneignen können. In begrenztem Rahmen ist der Bauwagen innen und außen gestalt- und veränderbar. Hier werden sie die Erfahrung machen, dass sie diesen Raum gestalten können, wenn sie sich untereinander und mit den Pädagogen/innen geeinigt haben. Sie werden den Raum Bauwagen konkret und sozial mit ihren Vorlieben, Themen, ihrer Musik gestalten. Die Möglichkeit dieser Raumaneignung nimmt die Jugendlichen ernst, fordert sie in Auseinandersetzungen und ist beileibe kein beliebiger Freiraum. In diesem Zusammenhang perspektivisch zu klären ist, inwieweit Konflikte zwischen verschiedenen Cliquen, die den Bauwagen an verschiedenen Tagen nutzen werden, entstehen werden. In diesem Falle kommt eine besondere Verantwortung auf die Pädagoginnen oder Pädagogen zu, die zwischen den unterschiedlichen gleichberechtigten Interessen vermitteln müssen. Es ist dann natürlich auch konzeptionell zu erwägen, ob die "Flotte" der Bauwagen ausgebaut werden kann und es den pädagogischen Zielen mehr entspricht, wenn ein Bauwagen in unterschiedlichen Nutzungen jeweils nur für eine Clique zur Verfügung steht. Diese Frage wird innerhalb der Arbeit der ersten Monate sehr genau beobachtet werden. 4.4. Der Beziehungsansatz Wie viele Einrichtungen der offenen Jugendarbeit arbeitet auch MAJA beziehungsorientiert. Ein besonderer Grund dafür sind innerhalb der mobilen Arbeit die relativ eingeschränkten räumlichen und methodischen Möglichkeiten. Eine reine "Angebotspädagogik" scheidet von daher bei dieser Form der Jugendarbeit aus. Soziale Lernprozesse ergeben sich aus den Beziehungen zwischen den TeilnehmerInnen und insbesondere zwischen den TeilnehmerInnen und den PädagogInnen. Jugendliche wollen und werden zum Beispiel die Erfahrung machen, ob es möglich ist offene und verlässliche Beziehungen herzustellen. Sie werden feststellen, ob die Erwachsenen eindeutig und fair mit ihnen umgehen, ob sie parteilich und zugewandt sind. Im besten Falle werden die Jugendlichen alternative Erfahrungen mit Erwachsenen machen, die in anderen Lebens- und Alltagsbereichen nicht möglich sind. Informelle Themen dieser Begegnungen sind Nähe und Distanz, Abgrenzung und Ermöglichung, Beteiligung und Grenzen, Solidarität und Konflikt. An professionelle PädagogInnen stellt dieses Konzept ganz besonders hohe Anforderungen. Sie sind nicht nur in ihrer kognitiven oder fachlichen Kompetenz gefragt sondern in ihrer ganzen Persönlichkeit. Dies schließt ihre emotionalen und sozialen Fähigkeiten ein. Auch hier wird es darum gehen, wieviel Nähe sie zulassen können und wieviel Distanz nötig ist. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind zugleich in einer Vorbildfunktion als auch in einer direkten Auseinandersetzung. 5. Ziele der Arbeit von MAJA in Davenstedt 5.1 pädagogisch-institutionelle Ziele PARTIZIPATION: Auf die Zielgruppe bezogen sieht die Einrichtung Partizipation und Beteiligung/Teilhabe als wesentliches Ziel. Im laufenden Betrieb werden Zeiten und Rituale geschaffen, die der gemeinsamen Planung und Absprache dienen. Partizipation bezieht sich dabei auf die Gestaltung der Einrichtung an sich, auf Unternehmungen und Programmpunkte und auf Aktivitäten im Außenbereich. GEMEINWESENORIENTIERUNG: Auf verschiedenen Ebenen geht MAJA vom Ziel der Gemeinwesenorientierung aus: Zunächst will das Projekt Jugendliche und deren Eltern aktivieren, es will mit ihnen ein Verhältnis zum Leben im Raum Stadtteil entwickeln, sie zu kritischer Reflexion ermutigen und sie in die Lage versetzen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und anzugehen. Der Bauwagen bietet dafür einen Schonraum, der Ausgangspunkt für Erkundungen und Aktivitäten sein kann. MAJA und seine MitarbeiterInnen arbeiten vernetzt mit anderen Institutionen und Einrichtungen im Stadtteil. In Koordinierungsrunden und Stadtteilinitiativen, auch im Bezirksrat wird Politik für Kinder und Jugendliche mit dem Ziel der Verbesserung von Lebensverhältnissen und Lebenschancen entwickelt. Die Einrichtung versteht sich als Interessenvertretung und Lobby für Kinder und Jugendliche. 5.2. Ziele bezogen auf die Zielgruppe Pädagogische Ziele im engeren Sinne (Identität und soziales Lernen): Den Jugendlichen soll zu einer selbstbestimmten sozialverantwortlichen Identität verholfen werden. Die Persönlichkeit der Jugendlichen soll gestärkt und gefördert werden. Über den persönlichen Kontakt erfahren die Jugendlichen als Alternativerfahrungen stabile und verlässliche Beziehungen. Sie erfahren Kritik und positive Verstärkung. Die MitarbeiterInnen sind in ihrem Handeln eindeutig und konsequent. Sie handeln stimmig im kognitiven und emotionalen Bereich. Die Jugendlichen lernen in gruppenähnlichen Strukturen, dass sie akzeptiert sind. Sie werden angehalten, ihre Bedürfnisse zu formulieren, sie mit den Bedürfnissen anderer abzustimmen und gegebenenfalls in Solidarität durchzusetzen. Zusammen mit den MitarbeiterInnen vereinbaren sie Regeln und Absprachen und achten auf deren Einhaltung. Sie lernen in der Gruppe neue und gewaltreduzierte Formen der Konfliktaustragung. MitarbeiterInnen gehen ganzheitlich auf die Jugendlichen ein und praktizieren ein vorbildhaftes Vorleben. Die Jugendlichen sollen lernen, Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen. Der Bauwagen bietet dafür eine Möglichkeit modellhaften Handelns. Die Jugendlichen werden im Wagen innerhalb der dort gegebenen Grenzen ihr Zusammenleben organisieren, sie werden notwendige Arbeiten unter sich verteilen. Die Jugendlichen sollen die Möglichkeit haben, sich mit einem christlichen Welt- und Lebensbild auseinanderzusetzen. Dazu werden ihnen Diskussions- und Handlungsräume angeboten. MitarbeiterInnen sind zum Dialog, der auch Sinnfragen einbezieht, bereit. Sie haben Symbole und Antworten verfügbar. Dabei verbietet es die prinzipielle Offenheit des Bauwagenprojekts und das Selbstverständnis des Trägers, zu missionieren. Dass das offene Handeln eine Wurzel hat, kann auch hier im vorbildhaften Handeln der MitarbeiterInnen deutlich werden. Niedrigschwellige Beratungsangebote Das Bauwagenprojekt leistet niedrigschwellige Erstberatung auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Themen- und Lebensbereichen. Zum Einen begleitet es Jugendliche in krisen- und konflikthaften Situationen. Zum Anderen nimmt es Themen aus dem Alltag der Jugendlichen, aus der Lebenswelt, auf: Die MitarbeiterInnen sind soweit qualifiziert, dass sie kompetent erkennen, an welche Stellen die Jugendlichen vermittelt werden können. Sie stellen dafür einen Erstkontakt her und leiten weiter. Dabei ist zu vermeiden, dass Jugendliche sich weitergereicht vorkommen. Der Mitarbeiter/die Mitarbeiterin des Bauwagens bleiben erste Ansprechpartner und Vertrauenspersonen. 5.3. Integration in die Arbeit des Jugendverbandes Das Projekt Maja arbeitet in verschiedenen Schnittfeldern, die sehr wesentlich zur Lebendigkeit der Projektarbeit beitragen. Neben den Schnittfeldern zwischen offener und mobiler Jugendarbeit offener Jugendarbeit und Jugendgruppenarbeit ist besonders das Schnittfeld Jugendverbandsarbeit - offene mobile Jugendarbeit wichtig. Maja erreicht eine Zielgruppe, die nicht zu den klassischen Zielgruppen aller Jugendverbände gehört. Das Projekt möchte dieser Zielgruppe, die unterprivilegiert und sozial benachteiligt ist, die bewährte Methodik der Jugendverbandsarbeit nahe bringen. Dies können Einzelaktivitäten im Bereich Erlebnispädagogik und Abenteuer sein, es kann aber auch die Motivierung zur Teilnahme an Zeltlagern, Projekten, Wochenendfahrten bedeuten. Sie bekommen Kontakt mit der Arbeit in einer kleinen Gruppe, sie erfahren das Prinzip des Learning by doing, den Dialog mit den LeiterInnen und eine ganzheitliche Förderung. Im Ansatz bedeutet dies auch "soziale Integration", da unterschiedliche Gruppen aufeinander treffen werden. Hieraus ergibt sich ein wechselseitiger Lernprozess auf Seiten der Jugendlichen und des Jugendverbandes. 6. Angebote, Aktivitäten und Methoden Die Angebote und Aktivitäten von MAJA können zeitlich und inhaltlich differenziert werden. Sie reichen von Einzelaktivitäten innerhalb weniger Stunden an einem Nachmittag bis hin zu längeren Unternehmungen an Wochenenden oder in den Ferien. Quer dazu stehen inhaltliche, projektorientierte oder Beratungsangebote. 6.1. Aktivitäten innnerhalb des kontinuierlichen Einsatzes in der Woche An drei Nachmittagen 3 Stunden Einsatz an drei verschiedenen Stellen des Stadtteils 6.2. Angebote an Wochenenden 6.3. längere Angebote Ein Ziel wäre, Jugendliche für die Ausbildung von Gruppenleitungen zu motivieren und damit auch ehrenamtliches Potential für diese Form der Jugendverbandsarbeit zu schaffen. . 6.4. Projektangebote Projektangebote finden über einen längeren Zeitraum statt, entweder am gleichen Tag über mehrere Wochen oder die Treffen werden mit einer Clique zu einem Block zusammengefasst. Ein Projekt setzt sich mit einem Problem, einer Thematik oder einem Stoff auseinander und endet mit einer Produktion. Dies kann ein Kunstwerk, ein Musikstück, eine Aufführung, eine Dokumentation oder eine Veranstaltung sein. Projekte können in folgenden Bereichen oder in Schnittfeldern dieser Bereiche stattfinden: 6.5. Perspektiven In einem Anfangsstadium wird MAJA mit relativ geringer räumlicher und personeller Ausstattung nur einen Teil des Programms, der Ziele und der Möglichkeiten umsetzen können. Als Perspektive können folgende Überlegungen, die sich am Bedarf orientieren, genannt werden: Es ist unter dem Aspekt der Raumaneignung wünschenswert, dass sich verschiedene Cliquen nicht einen Raum (= einen Bauwagen) teilen müssen. Auch wenn dies eine gute Möglichkeit im Sinne pädagogischen Ausgleichs und pädagogischer Interventionen darstellt, ist es besser, wenn Jugendliche zunächst nicht um Räume konkurrieren müssten. Um dies zu erreichen, ist es zum Beispiel denkbar, mehrere Bauwagen anzuschaffen und diese jeweils nur für eine Clique einzusetzen. Da sie jeweils an verschiedenen Tagen der Woche eingesetzt werden würden, ist eine gleichzeitige Anschaffung von weiteren Zugmaschinen nicht notwendig. Die Erfahrung mit MAJA zeigt, dass diese Form der Jugendarbeit eher männliche Jugendliche anspricht. Mädchen nehmen in einer klassischen Rolle als Freundinnen der Jungen an den Angeboten teil (sie werden also "mitgebracht"). Es ist absolut notwendig, dass es für Mädchen ein gesondertes Angebot gibt. Hierzu ist die Anschaffung eines eigenen Mädchen-Mobils denkbar. Nötig ist ebenfalls der Einsatz entsprechender Personalkosten. Mindestens in Form von Honoraren für Mitarbeiterinnen. Denkbar ist eine Basisstation für die Fahrzeuge. Dort werden die Trecker und die Bauwagen gewartet. Jugendliche sollten dabei einbezogen werden. Für die fernere Zukunft könnten daraus Förder- und Ausbildungsprojekte für arbeitslose Jugendliche werden. 7. Rahmenbedingungen 7.1. räumlich Ein Projekt dieser mobilen Ausrichtung kann nur mittelbar an den räumlichen Standards für sog. Lückekinderprojekte gemessen werden. Der Bauwagen hat etwa 14m² Fläche und ist mit einer Doppelsitzbank für 6 - 8 Personen, einem Tisch und einer Theke ausgestattet. Bestandteil der Theke ist ein kleiner Herd und eine Spüle. Frischwasser muss über einen Kanister gepumpt werden. Im Wagen befindet sich ein Gasofen, über den der Bauwagen an kalten Tagen beheizt werden kann. Eine Autobatterie speist über einen Akku eine Lichtleiste mit Halogenlampen. In den Sitzbänken ist Stauraum für Spiele, Bücher, Geschirr und Küchengeräte. Ein neu anzuschaffender Bauwagen sollte folgenden Standards entsprechen: 7.2. zeitlich An drei Tagen pro Woche wird das Projekt nachmittags Kontakt zu Cliquen von Jugendlichen aufnehmen. Hier ist mit einer Einsatzzeit von drei Stunden und einer Gesamtzeit von 5 Stunden pro Tag = 15 Stunden zu rechnen. 7 Stunden pro Woche sind Vor-, Nachbereitungs- und Koordinierungszeit (Stadtteilgruppen, Gemeinwesenarbeit). Die restliche Zeit entfällt umgelegt auf Wochenend- und Ferienmaßnahmen. Es wird deutlich, dass das Projekt große Abstriche machen muss, falls nur eine halbe Stelle im Einsatz sein kann. 7.3. Personalausstattung Es ist allgemeiner Standard, dass in der mobilen Jugendarbeit in Teams gearbeitet werden muss, das bedeutet, dass mindestens zwei MitarbeiterInnen gemeinsam arbeiten sollten. Es liegt nahe, dass die Stellen geschlechts-paritätisch besetzt werden sollten. Gründe für die Teamarbeit liegen in den Bereichen Sicherheit, Kommunikation und Planung, Reflexion und Rückmeldung. Von daher geht der VCP davon aus, dass das Projekt MAJA als Ziel mit zwei Stellen ausgestattet werden muss, beide mit mindestens dreißig Wochenstunden. Hier ist an ähnliche Entwicklungsmöglichkeiten wie in den kleinen Jugendtreffs zu denken. Einstieg für die Arbeit ist mindestens eine halbe Stelle BAT Ivb, die, wenn es die finanzielle Ausstattung zulässt, durch Honorarkräfte unterstützt werden kann. 7.4. Materialausstattung Es ist von folgender Grundausstattung auszugehen: 7.5. finanzielle Ausstattung Personalkosten: Es ist davon auszugehen, dass Personalkosten in Höhe von ca. 32.000,- bis 34.000,- entstehen werden. Dazu kommen Honorarmittel in Höhe von 3.600,-. Sachmittel: Das Projekt benötigt ca. 700,- an festen Kosten für das Gespann (Steuer, Versicherung, Betriebskosten, Reparaturen). Zum Betrieb des Handys für die dringendste Kommunikation und Notfälle sind 600,- einzuplanen. Pädagogisches Material: Hier ist von einem Jahresbedarf von ca 3.000,- auszugehen. Diese Summe ergibt sich aus der Erfahrung des bisherigen Einsatzes von MAJA mit einem Nachmittag und einer Clique als Zielgruppe. Erstausstattung: Der Anhänger und der Trecker müssen auf jeden Fall generalüberholt werden. Unter Umständen ist auch an eine Neuanschaffung von gebrauchten Fahrzeugen zu denken. Hierfür sind 5000,- zu veranschlagen. 8. Kosten- und Finanzierungsplan
9. Zusammenfassung für SchnellleserInnen Die Idee MAJA ist ein Projekt mobiler aufsuchender Arbeit für Lückekinder und jüngere Jugendliche in Davenstedt MAJA besteht aus einem Trecker und einem alten Bauwagen. MAJA betreut regelmäßig an Nachmittagen drei Cliquen in Davenstedt . Der Ansatz von MAJA Das Projekt arbeitet cliquenorientiert Das Projekt ist mobil im engeren und weiteren Sinne Das Projekt arbeitet raumaneignend Das Projekt ist beziehungsorientiert Die Ziele von MAJA MAJA fördert die Entwicklung des einzelnen Kindes/Jugendlichen (Persönlichkeitsförderung) MAJA fördert das soziale Lernen in Solidarität (Erkennen der eigenen Interessen und deren Durchsetzung) MAJA verbessert die Lebensumwelt der Kinder/Jugendlichen (Gemeinwesenorientierung, Verbesserung der sozialen Infrastruktur) MAJA fördert die Integration in die bewährten Angebote des Jugendverbandes MAJA arbeitet bedürfnisorientiert und vernetzt Angebote und Aktivitäten von MAJA Das Projekt arbeitet an drei Nachmittagen kontinuierlich mit Cliquen im Stadtteil Das Projekt führt Wochenendangebote durch (MAJA on TOUR) Das Projekt führt Projekte im kreativen, sportlichen und kulturellen Bereich durch. Das Projekt beteiligt sich an Zeltlagern und regionalen Bauwagentreffen. Die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter des Projekts leistet Beratungsarbeit. Der Rahmen MAJA wird verantwortet vom VCP Hannover MAJA ist ein mobiler Raum, der als Cliquentreff genutzt wird MAJA ist mindestens an drei Nachmittagen und an einzelnen Wochenenden im Einsatz. MAJA arbeitet ganzjährig. MAJA wird betreut von einem Pädagogen/einer Pädagogin (28 Stunden pro Woche) und Honorarkräften. MAJA kostet im Jahr 2000 44.300,- DM. Davon sind 42.300,- als Zuschuss nötig MAJA kostet im Jahr 2001 ca 70.000,-, davon 68.000,- als Beihilfe. MAJA ist ausbaufähig MAJA sollte geschlechtsspezifisch arbeiten (MAJA FOR GIRLS) MAJA spricht weitere Cliquen an MAJA wird Ausbildungsprojekt. Zurück zu MAJA |